Sächsischer Grenadier (Saxon Grenadier)
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| Infanterieeinheit des Sächsischen Reiches. Wie die Sturmtruppen sind die Grenadiere mit automatischer Waffen ausgerüstet. | |
Sächsischer Grenadier (Saxon Grenadier) - Infanterieeinheit des Sächsischen Reiches. Wie die Sturmtruppen sind die Grenadiere mit automatischer Waffen ausgerüstet. Als zusätzliche Ausrüstung haben sie Granaten. Ein äußerst effektives Mittel gegen gefechtskräftige Gegner, die sich hinter Deckung befinden.
Ausrüstung
Die Grenadiere tragen eine Paradeuniform, ähnlich der Ausrüstung der Sturmtruppen: dunkelblaue Uniformen, Lederpanzerwesten, lackierte Stiefel und Pickelhelme mit dem Wappen des sächsischen Wolfs. Auszeichnende Merkmale sind zusätzliche Splitterschutzplatten an Schultern und Armen sowie Granatbeutel, die an der Brust befestigt sind. Ihre Hauptwaffe ist eine Maschinenpistole (MP18-Äquivalent), ergänzt um einen Zündstoff für Granaten vom Typ “Stielhandgranate” mit einem Trefferschlagradius von 5 Metern.
Wie jede andere Infanterieeinheit können Grenadiere ihre Infanterieklasse ändern, indem sie Waffen vom Boden aufheben.
Einsatz im Kampf
Die Grenadiere behalten die Vorteile der Sturmtruppen bei: Mobilität (15% schneller als Standardinfanterie) und dichten Feuer auf mittlerer Distanz (bis zu 30 Metern). Ihre Hauptmerkmal jedoch sind die Granaten, die es ermöglichen, Gegner hinter Deckungen anzugreifen. Die Ladung verursacht 35 Schadenspunkte an Infanterie und 12 Schadenspunkte an leichter Panzertruppen, benötigt jedoch 12 Sekunden für die Neuladung. Sie sind effektiv in Kombination mit Maschinengewehrmannschaften: Während die letzteren den Feind unterdrücken, werfen die Grenadiere die Positionen mit Granaten ein, zwingen den Gegner zur Rückzug.
Mit zunehmendem Veteranenrang erhält die Einheit Zugriff auf Brandgranaten, die Feuerzonen mit einem Durchmesser von 8 Metern schaffen. Ihre Anfälligkeit gegen Angriffe von Mechs und Artillerie erfordert jedoch Unterstützung durch Panzer oder Panzerabwehrtruppen.
Eigenschaften und Einschränkungen
Trotz ihrer verstärkten Ausrüstung bleiben die Grenadiere im Nahkampf anfällig und hilflos gegen mittlere und schwere Panzertruppen. Ihre Granaten, obwohl effektiv gegen eingegrabene Infanterie, haben eine Detonationsverzögerung von 1,5 Sekunden, was erfahrene Gegner ermöglicht, sich vom Explosionsschock zu entfernen. Ihr Einsatz wird in städtischen Gefechten empfohlen, wo enge Straßen und Gebäude den Explosionseffekt verstärken.
Interessante Details
Der Aussehen der Grenadiere umfasst charakteristische Merkmale: Stoppeln, Schnurrbärte und Augenverbände, was auf Verletzungen hinweisen könnte, die bei der Granatenhandhabung entstanden sind. In frühen Konzepten hatten die Granaten einen Fernzündmechanismus, von dem aber abgegeben wurde, um die historische Authentizität zu erhalten. Die Grenadiere zitieren oft preußische Kriegshymnen in ihren Kampf-Repliken, was ihre Verbindung zur Kaiserlichen Ideologie unterstreicht.
Historische Analoga
Der Design und die Taktik der Grenadiere wurden inspiriert von den deutschen Sturmtruppen des Ersten Weltkriegs, wo Granatwerfer eine Schlüsselrolle bei der Durchbruch von Schützengräben spielten. “Stielhandgranate” ist ein direkter Bezug zu den Handgranaten aus der Zeit des Kaisertums in Deutschland, und ihre Uniform kombiniert Elemente von Parade und Praktikabilität, die für die preußische Militärtradition charakteristisch sind.